Über die Maine Coon

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Maine Coon – die intelligente „Hundkatze“ aus Harry Potter

Sie wünschen sich eine Katze, die intelligent und verspielt ist? Dabei sollte sie zugleich anhänglich und verschmust sein? Dann ist die Maine Coon vielleicht die richtige Rasse für Sie. Maximus ist der Name der wohl berühmtesten Maine-Coon-Katze. Vermutlich kennen Sie den Kater eher als „Mrs. Norris“, denn in den bekannten Harry-Potter-Filmen begleitete er als weibliche Katze den gehässigen Hausmeister Argus Filch.

Steckbrief

Rasse

Maine Coon

Herkunft

USA

Größe

groß bis sehr groß, Länge bis 120 Zentimeter, Schulterhöhe bis 40 Zentimeter

Gewicht

Katze 4,5 bis 6 Kilogramm, Kater 5,5 bis 9 Kilogramm

Körperbau

robust, muskulös, breiter Brustkorb, lang gestreckter Körper, buschiger Schwanz

Körperform

Der abgerundete Keilkopf erhält durch die großen, weit auseinander und leicht schräg stehenden Augen in Grün oder Gold einen fremdländischen Eindruck.

Augen

grüne, goldene oder kupferfarbene, sehr große Augen

Fell und Farbe

Halblanghaar, an Bauch und Hinterbeinen langes Fell, weiche Unterwolle, die kaum verfilzt, alle Farben außer Golden sind erlaubt

Fellpflege

regelmäßig kämmen und bürsten

Besonderheiten

neigt zucht- und größenbedingt zu gesundheitlichen Problemen mit Nieren, Gelenk und Herz; großer Bewegungsdrang

Charakter

Der abgerundete Keilkopf erhält durch die großen, weit auseinander und leicht schräg stehenden Augen in Grün oder Gold einen fremdländischen Eindruck.

Wofür Maine Coons bekannt sind, zeigt auch der vierbeinige Filmstar: Wie ein Hund begleitet er seinen Herrn und meldet ihm sogar ungezogene Schüler. Kaum zu glauben, aber viele Maine Coons apportieren sogar gerne. Deswegen und wegen ihrer starken Menschenbindung bezeichnet man die Maine Coon auch als „Hundkatze“.

Maine Coon: Charakter

Maine Coon sind sehr menschenbezogen und anhänglich. Im Umgang sind die Maine Coons gesellig und freundlich, zu Artgenossen ebenso wie zu Hunden oder Kindern. Gern fordern sie Spieleinheiten ein. Tun sie das mit Nachdruck, hört man oft eine Art Gurren oder Krähen. Die Rasse gilt zudem als guter Jäger. In den USA wird sie nach wie vor als „Working Cat“ – als Mäuse- und Rattenfänger – bezeichnet.

Maine Coon: Haltung und Pflege

Die Maine Coon ist eine lebhafte Katze, die gern jagt und tobt. Am glücklichsten ist die Samtpfote mit dem großen Bewegungsdrang, wenn sie Freigang genießen darf. Größe und Gewicht der Maine Coon stellen besondere Ansprüche an die Ausstattung: Sie braucht viel Platz in der Wohnung, einen stabilen Kratzbaum mit ausreichend dimensionierten Liegeflächen und eine große Katzentoilette. Wichtig ist zudem die Fellpflege: Als Halblanghaarkatze braucht die Maine Coon für ein seidiges, gepflegtes Haarkleid ohne Filz in der Unterwolle vor allem im Fellwechsel etwas Hilfe. Bei reinen Wohnungskatzen reicht meist gelegentliches Durchbürsten, vor allem, wenn das Fell weniger dicht und lang ist.

Maine Coon: Haltung und Pflege

Die Maine Coon ist eine lebhafte Katze, die gern jagt und tobt. Am glücklichsten ist die Samtpfote mit dem großen Bewegungsdrang, wenn sie Freigang genießen darf. Größe und Gewicht der Maine Coon stellen besondere Ansprüche an die Ausstattung: Sie braucht viel Platz in der Wohnung, einen stabilen Kratzbaum mit ausreichend dimensionierten Liegeflächen und eine große Katzentoilette. Wichtig ist zudem die Fellpflege: Als Halblanghaarkatze braucht die Maine Coon für ein seidiges, gepflegtes Haarkleid ohne Filz in der Unterwolle vor allem im Fellwechsel etwas Hilfe. Bei reinen Wohnungskatzen reicht meist gelegentliches Durchbürsten, vor allem, wenn das Fell weniger dicht und lang ist.

Farben der Maine-Coon-Katze

Maine-Coon-Katzen haben nahezu jede Fell- und Augenfarbe. Nach Rassestandard sollte die Farbe der Augen klar sein und zum Fell passen: Schwarz, Weiß, Rot, Blau oder Creme – nur Gold ist nicht anerkannt. Auch bei den Fellzeichnungen ist, außer „getickt“ (mehrfarbige Stichelhaare), alles erlaubt. Die erste amerikanische Showkatze ist heute bei einigen Verbänden zugelassen. Die Anforderungen unterscheiden sich ein wenig – etwa, was die Fellfarben betrifft. Aber es gibt auch Merkmale, die bei allen gleich sind, wie weit auseinanderstehende Augen und große Ohren mit breitem Ansatz.

Geschichte der Maine Coon Katze

Die Herkunft der Maine Coon ist sagenumwoben: Einige Legenden behaupten, die Maine Coon sei eine Hybridform aus Katze und Waschbär (englisch „racoon“). Andere sind der Meiung, die Katze stamme aus einer Zucht der einstigen französischen Königin Marie Antoinette. Tatsächlich ist über den Ursprung der Katze im Nordwesten der Vereinigten Staaten wenig bekannt. Ihre Vorfahren haben sich den dortigen klimatischen Bedingungen angepasst, weswegen die Maine Coon eine robuste Katze ist. Sie hat halblanges, dichtes und wasserabweisendes Fell, das sie auch vor rauen Witterungen schützt. Systematisch gezüchtet wird die Rasse wieder seit den 1960er-Jahren, 1983 erkannte auch die FIFe die Maine Coon als eigenständige Rasse an. Denn egal, wie die Maine Coon entstand, heute ist sie auch bei uns eine beliebte und bekannte Rassekatze.

Besonderheiten der Maine Coon

Maine-Coon-Katzen sind Spätentwickler, die erst mit drei bis vier Jahren ausgewachsen sind. Das mittlere Maine-Coon-Alter liegt bei etwa 12,5 Jahren, es sind aber auch 20-jährige „Oldies“ bekannt. Die Maine-Coon-Katze trotzt mit ihrem Fell und ihren für Schneeabenteuer optimierten Pfoten Wind und Wetter. Wegen ihrer Herkunft verträgt der Stubentiger keine zu warme Umgebung. Besonderes Geschick beweist die Main Coon mit ihren Tatzen: Damit befördert sie Futter vom Boden ins Maul. Zauberei? Vielleicht hat sie doch etwas von Harry Potter gelernt – oder ist eben tierisch clever.

Quelle: Fressnapf.de

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